Wie die Überwachung der Corona-Impfstoff-Kühlkette gelingen kann

04.02.2021 12:55

Die COVID-19 Pandemie stellt die Welt aktuell vor eine der komplexesten Herausforderungen bei der Kühlkettenlogistik überhaupt: der schnellen und sicheren Verteilung von tiefgekühlten Impfstoffen in großen Mengen weltweit. Impfstoffe müssen von jeher unter besonderen Bedingungen gelagert und transportiert werden, damit sie nicht unbrauchbar werden. Der Temperaturüberwachung und der lückenlosen Aufrechterhaltung der Kühlkette kommt bei der Impfstoffverteilung in der Corona-Pandemie einer großen Bedeutung zu – besonders für die Vakzine von Biontech und Moderna. Für alle Beteiligten steht viel auf dem Spiel, von Regierungen, Aufsichtsbehörden, Pharmaunternehmen, Logistikdienstleistern bis hin zur Allgemeinbevölkerung – so ist der Spielraum für Fehler beim Transport der Impfstoffe extrem gering und muss unter möglichst optimalen Bedingungen erfolgen.

Der Impfstoff-Transport – eine logistische Herausforderung

Der Impfstoff-Transport - von der Produktion zu den dezentralen Impfzentren - ist eine Herausforderung, die nur unter den optimalsten Bedingungen erfolgreich verläuft. Laut einer CargoSense-Studie werden jährlich 25% der Impfstoffe aufgrund falscher Transportbedingungen unbrauchbar oder erreichen ihr Ziel mit verringerter Wirksamkeit. Bei den neu entwickelten Impfstoffen gegen Covid-19 ist aus diesem Grunde besondere Achtsamkeit geboten: Denn sie müssen durch ein komplexes System aus Tiefkühllagern und Transportmitteln zu dezentralen Impfstellen transportiert werden – eine Vielzahl an Fehlerquellen, die durch ungünstige Transportbedingungen zur Unwirksamkeit der Vakzine führen kann.

Während die logistische Planung und Ausführung bereits komplex genug ist, bringt der Transport eine zusätzliche Herausforderung mit sich: Die Impfstoffe müssen von der Abfüllung bis zu ihrer Ankunft beim Endbenutzer bei bestimmten Temperaturen gekühlt werden, entweder zwischen -20°C und -80°C oder zwischen 2°C und 8°C. Obwohl nicht alle Impfstoffe bei Minustemperaturen aufbewahrt werden müssen, erfordern die Vakzine, die zwischen -20 und -80°C gelagert werden müssen, sowohl Tiefkühlkapazitäten in den Lager- und Vertriebszentren, als auch eine effektive Temperaturüberwachung. Eine besondere Herausforderung, die eine lückenlose Kühlkette durch strenge Temperaturkontrollen verlangt, um die Haltbarkeit und Wirksamkeit der Impfstoffe zu gewährleisten.

Perfektes Temperaturwarnsystem erforderlich

Die sensiblen Covid19-Impfstoffe benötigen so eine zu 100% kontrollierte Kühlkette mit notwendigen Temperaturwarnsystemen in allen Lieferkettenabschnitten. Letztendlich braucht es ein zuverlässiges System zur kontinuierlichen Überwachung der Temperaturen ohne Beeinträchtigung durch menschliches Versagen. Wie eine erfolgreiche Impfstoffverteilung gelingen kann und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen, um ein effektives Temperaturwarnsystem in die Kühlkette des Corona-Impfstoff-Transport zu etablieren, lesen Sie in unserem Whitepaper „Covid 19 – System zur Verteilung von Impfstoffen“.

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