Wie Monitoringsysteme helfen, die Lieferkette zu optimieren und Kosten für Transportschäden zu senken.

29.01.2020 12:36

Die globale Lieferkette ist komplex: Täglich werden unzählige Produkte weltweit per Luftfracht, LKW und Schiff transportiert und versendet. Nur an der Produktion und den Transport von diagnostischen Tests und Medikamenten eines Pharmaunternehmens sind beispielsweise mehr als 60.000 Lieferanten in 80 Ländern beteiligt. Auch in anderen Branchen sieht es nicht anders aus. Selbst scheinbar einfache Produkte - wie in Alaska geerntete Königskrabben - durchlaufen unzählige Lieferketten, bevor sie den Teller eines Meeresfrüchte-Restaurant schmücken und für den Konsumenten bereitstehen.

Doch je komplexer der globale Handel wird, desto wichtiger werden die Kontrolle und die Verantwortlichkeit innerhalb der Lieferketten, um Schäden auf Transportwegen zu minimieren und Kosten zu reduzieren. Unternehmen müssen heute - um Zeit und Geld zu sparen - nicht nur wissen, was während ihres Warentransports passiert, sondern auch, unter wessen Aufsicht. Nur so lassen sich Schadenskosten und Verzögerungen innerhalb der Lieferketten wirksam verhindern.

Auswirkungen von Stößen, Vibrationen und Temperatur beeinflussen die Produktqualität

Eine vollständig optimierte und kontrollierte Lieferkette macht beispielsweise nicht nur deutlich, dass ein Schaden aufgetreten ist, sondern auch, wann, wo und in welchem Ausmaß dieser Schaden stattgefunden hat. So können eventuelle Schwachstellen in der Lieferkette aufgedeckt und beim nächsten Transport verhindert werden. Wenn Firmen beispielsweise wissen, dass ein Schaden auf einem bestimmten Transportabschnitt aufgetreten ist oder sich die Temperaturen kurz vor der Verladung kritisch verändert haben, können sie mit Ihren Logistikpartnern zusammenarbeiten, um zukünftige Schäden zu verhindern und Schäden zu minimieren. Die komplette Beobachtung der Lieferkette mit Standort, Spediteur, Route und Jahreszeit hilft Unternehmen, Risiken wirksam zu reduzieren und die gesamte Lieferkette zu optimieren.

Es gibt viele Überwachungsoptionen, die Lieferketten optimieren können

Es gibt viele Möglichkeiten zur Kontrolle von Lieferketten. Besonders wirksam sind Monitoringsysteme, die Stoß-, Schwingungs- und Temperaturschwankungen gleichermaßen messen und helfen können, die richtigen Parteien im Schadensfall zur Verantwortung zu ziehen und sie zukünftig in die Optimierung der Lieferkette einzubinden. Monitoringsysteme vom Hersteller Spotsee beispielsweise zeichnen sowohl Temperatur als auch Stöße von Waren während des Transports auf. Die Überwachungssoftware von SpotSee zeigt außerdem Stoßauswirkungen von bis zu 65 G sowie außergewöhnliche Temperaturänderungen auf einer Karte an. So wissen Manager zu jeder Zeit, was und wo etwas auf der Transportroute passiert ist und können sich auf den verantwortlichen Transporteur konzentrieren.

Vorteile der Rechenschaftspflicht

Monitoringsysteme und Indikatoren erhöhen letztlich die Verantwortlichkeit in der gesamten Lieferkette. Das Ziel ist, Probleme zu identifizieren und zu beheben, indem man mit den richtigen Verantwortlichen zusammenarbeitet, damit dieselben Probleme während des nächsten Transports nicht noch einmal auftreten. Während Echtzeit-Alarme ermöglichen, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um Probleme zu beheben, hilft die Überwachung mit Monitoringsystemen auch dabei, langfristige Trends zu erkennen und frühzeitig zu reagieren.

Es gibt viele Beispiele für den Einsatz von Monitoringsystemen, aber sie alle haben das gleiche Ergebnis: weniger Schäden auf Transportwegen. Das bedeutet weniger Garantiereparaturen, weniger Rückgaben und Kosten - und mehr Kundenzufriedenheit. So erhalten Supply Chain Manager erwiesenermaßen mit dem Einsatz von Monitoringprodukten weniger Beschwerden von internen Teams und von Kunden. Und, was wichtig ist, das Unternehmen stärkt seinen Ruf und wird als Firma wahrgenommen, die hinter ihren Lieferungen steht und Schäden vorbeugt, bevor sie zum Problem des Kunden werden.


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